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Aktuelle Technologien zur Kapazitätsoptimierung
Datenkompression und DeDuplizierung
München, 29. Juli 2010 – IBM übernimmt “Storwize” zur Erweiterung seines Storage-Portfolios im Bereich “Real-Time-Data-Compression”. Die Aquisition ergänzt IBM’s Strategie zur Datenkomprimierung (nach DB2 und Informix) zur Reduzierung der Total Cost of Information-/Data - Ownership um bis zu 80%:
Storwize verfügt über intelligente Alogithmen zur Echt-Zeit-Datenkomprimierung, Random Access Compression Engine (RACE), die laut Entwickler quasi ohne Perfomanceverlust Datenstrukturen reduzieren können. Anwendungen wie Business Intelligence Applikationen (Analystics), Data-Marts, komplexe Datenbankabfragen oder Virtual Machine disk-files lassen sich in Realtime aus verschiedenen Quellen ohne zusätzliche Storagesysteme scannen und gleichzeitig komprimieren. Laut Hersteller werden transaktionsorientierte Workloads damit bis um den Faktor 4 beschleunigt. Das System ist als (STN-series) Appliance verfügbar und arbeitet vorgeschaltet mit allen gängigen NAS-Systemen von IBM (N- series), NetApp, HP oder EMC zusammen.
Interessant ist die mögliche Kombination mit DeDuplizierung (hier: IBM Diligent, Tivoli Storage Manager) und auch Thin Provisioning, um zusätzliche Datenreduzierungsraten zu erreichen. Dell verfolgt mit der Ocarina Networks - Aquisition (Compression + DeDupe !) ähnliche Ziele. Weitere Anbieter in diesem Markt sind Unternehmen wie z.B. Permabit mit Albireo™ (advanced DeDupe, Compression).
Aus Anwendersicht sinnvolle Kombinationen im NAS-Bereich ergeben sich nun durch die Kombination von Realtime Data-Compression mittels (IBM-) Storwize-Applicance plus anschließender (Primär)-DeDuplizierung der NetApp- bzw. IBM-N series NAS-Systeme. Damit sind Datenreduktionsraten von über 90% (!) zu erreichen: 60% durch DeDupe / über 30% mit Compression im post-process (Quelle: Ocarina Networks).
Weitere Infos > http://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/32219.wss</i>
Encryption, Compression, DeDuplication, Replication ... ?
Wie gesehen, existieren inzwischen unterschiedlichste Lösungen und Technologien zur Kapazitätsoptimierung. Die häufig gestellte Frage ob es sinnvoll ist, diese alle mit einander zu kombinieren, kann wie folgt beantwortet werden: “im Prinzip ja, aber es kommt auf die Reihenfolge an...”
Praktische Hinweise zu Vorgehensweise: Verschlüsselte Daten (Encryption) können in bestimmten Kombinationen mit Compressions-Algorithmen genutzt werden (zuerst komprimieren, dann verschlüsseln...). Jedoch sind iolierte Vorgehensweise stark von Anwendungen, Algorithmen bzw. Daten abhängig und keine optimale Verbindung. Generell wird aus praxissicht folgende Reihenfolge empfohlen: 1. Segmentieren 2. Komprimieren 3. Verschlüsseln 4. DeDuplizieren.
Sinnvoll (Komplexität, Zeit, Kosten) aus IT-Sicht ist eine möglichst kombinierte Vorgehensweise, idealerweise innerhalb einer integrierten Lösung. Permabit etwa beschreibt seine Technik so: “As data is being written, an in-line process breaks files up in to variable-sized segments for optimal deduplication. Then these segments are (optionally) compressed, (optionally) encrypted, deduplicated, and written to disk. These compressed, encrypted chunks can be replicated, which is also done over an encrypted channel to eliminate traffic analysis... (Quelle: Jered Floyd - CTO, Permabit). __ |













